Tatort Stadion in Pößneck

Wir freuen uns, dass Tatort Stadion 2 nach der Station in Köln jetzt weiterreist. Nächster Ausstellungsort ist Pößneck in Thüringen. Dort präsentiert die Initiative Aktionsbündnis Courage (ABC) gemeinsam mit dem Gymnasium Pößneck, dem Schülerbündnis für Vielfalt und dem Kreissportbund die Ausstellung, Unterstützung kommt auch vom VfB 09 Pößneck und der Kreissparkasse Saale-Orla.

Die Ausstellung ist dienstags von 15-17 Uhr und donnerstags von 10-12 und 13-15 Uhr geöffnet. Weitere Besuchsmöglichkeiten sowie Veranstaltungen können angefragt werden.
Kontakt: ausstellung@abc-poessneck.de oder 03647 425412

Alle Infos auch gesammelt auf dem Veranstaltungsflyer

„Die VeranstalterInnen behalten sich nach §6 Abs.1 VersG vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Ver­gangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Ver­anstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.“

Filmtipp: Football is Freedom

Der Dokumentarfilm „Football is Freedom“ wurde von der Aktionsgemeinschaft bewegungsorien­tierte Sozialarbeit e.V. und dem Fanprojekt Darmstadt produziert. Gedreht wurde der Film mit Ju­gendlichen der „Ultras Darmstadt“ aus der Fanszene des SV Darmstadt 98.
Der Film beschäftigt sich in rund 50 Minuten mit dem Thema Diskriminierung im Fußball, speziell mit den Formen Rassismus, Sexismus und Homophobie.

Zu Wort kommen Fans und Ultras verschiedener Vereine, von Darmstadt über Cottbus bis Babels­berg, ebenso wie „Betroffene“ z.B. Vertreter des schwullesbischen Mainzer Fanklubs „Meenzelmänner“ oder Spieler und Funktionäre des türkischstämmigen FC Bursaspor Darmstadt.

Daneben werden Expert_innen interviewt: Martin Endemann schildert seine Erlebnisse als Spre­cher von BAFF und Fan von Tennis Borussia Berlin, Antje Hagel berichtet als Mitarbeiterin des Of­fenbacher Fanprojektes und Mitglied von F_in, dem Netzwerk Frauen im Fußball von ihren Erfah­rungen mit sexistischer Diskriminierung im Fußballkontext. Ein Aussteiger aus der rechten Szene und ehemaliger Hooligan erläutert eindrücklich, wie Neonazis gezielt versuchen, in Fanszenen und Vereinen Fuß zu fassen und warnt vor „unpolitischen“ Fankurven, die diese Versuche erst ermögli­chen.

Die Doku will sensibilisieren und informieren, zum Nachdenken anregen und sich kritisch mit dis­kriminierenden Verhaltensweisen in Fan- und Ultraszenen auseinander setzen.

Zwei Jahre lang haben sich die Ultras aus Darmstadt mit dem Film beschäftigt und das Ergebnis kann sich unserer Meinung nach wirklich sehen lassen! Der Film wird (wenn möglich) an den ein­zelnen Standorten der Ausstellung gezeigt – hingehen und anschauen!

Tatort Stadion in Köln

Nach einem Doppel-Besuch in Leipzig ist die Ausstellung bis zum 9. Juli in Köln zu sehen, und zwar im ASta-Café der Uni. Dann geht sie in die Sommerpause. Der nächste Ausstellungsort ab Ende August ist Pößneck in Thüringen, weiter gehts dann mal im Süden: Tatort Stadion 2 kommt nach Ulm.

Stippvisite in Hamburg

Die Stippvisite von Tatort Stadion 2 in Hamburg war ein schöner Erfolg. Beim Vereinsfest zum 100jährigen Bestehen des FC St. Pauli besuchten einige Hundert Menschen die Ausstellung.
Im Zelt auf dem Vereinsfest
Am Wochenende zuvor haben wir ein paar Tafeln auf dem „Antira“, dem antirassistischen Einladungsturnier in Hamburg, gezeigt. In einigen Tagen geht die Ausstellung nach Leipzig.

Ein erster Rückblick

Am 29. April um kurz nach 19 Uhr verließen die letzten Besucherinnen und Besucher von Tatort Stadion 2 in Bremen die Untere Rathaushalle. Zwei Stunden später lag in der selbst vom Straßenstaub befreiten Halle nur noch die in ihre Einzelteile zerlegte Schaufensterpuppe, die zwei Wochen als Trägerin von neonazitypischer Mode dienen musste. Der ganze Rest – zwei Dutzend Schautafeln und zwei Kisten Material von der Reichskriegsflagge über rosa Fanwear bis zu Stickern, Shirts, Buttons und Postern antirassitischer Intiativen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum – wartet nun in einem dunkeln Bremer Keller auf den Abtransport nach Hamburg, wo die Ausstellung 23. Mai eine kurze Station beim Fanfest des FC St. Pauli machen wird.

Für uns hier in Bremen ist nun also Zeit, ein erstes Resümee zur Ausstellung zu ziehen. Zunächst ganz allgemein: Es ist eine wirklich tolle Ausstellung geworden. Zugegeben: Dass wir begeistert waren, als wir unsere Arbeit das erste Mal außerhalb der nicht nur räumlich begrenzten Möglichkeiten eines Computerbildschirms sehen durften, lässt sich sicher auch auf emotionale Fehleinschätzungen zurückführen. Wir dürfen uns aber darauf berufen, dass auch andere, nüchterne BesucherInnen sich positiv bis euphorisch äußerten: über Bilder von Fanaktionen gegen Diskriminierung, Informationen über Neonaziaktivitäten und deutliche Worte gegen blauäugigen Deutschland-Taumel. Die einen, die sich schon etwas länger mit der Thematik beschäftigen, lobten die umfassende Darstellung, andere wurden erstmals auf das Feld aufmerksam. Ein Besucher aus Australien schrieb in seinem Gästebucheintrag, er freue sich, dass Rassimus hier so konsequent angesprochen wird.

Womit wir beim Speziellen der Ausstellung in Bremen wären. Mit der Unteren Rathaushalle hatten wir von der Stadt einen zentralen und hochfrequentierten Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt bekommen. So fanden sich in der Ausstellung nicht nur interessierte Fans oder gegen Diskriminierung aktive Antifas, SozialarbeiterInnen und LehrerInnen, sondern auch jede Menge Laufkundschaft von der Bremen-Touristin bis zum Angestellten in einem der zahlreichen umliegenden Läden. Jeden Tag sahen so um die 300 Menschen die Ausstellung. Noch mehr waren es, als der 1. FC Köln gegen den SV Werder spielte und zahlreiche Kölner Fans – unter ihnen knapp 40 Jugendlichen der U18-Fahrt des Kölner Fanprojekts – die günstige Gelegenheit nutzten, Tatort Stadion 2 jetzt schon zu sehen.

Jeweils knapp 100 Menschen fanden sich an den beiden Montagabenden ein. Am 19. April referierten Alex Feuerherdt und Enno Wöhler über Antisemitimus und Fußball. Insbesondere gingen sie der Frage nach, wie Judenhass sich gerade beim Fußball immer wieder Bahn bricht. Am 26. April, dem 65. Jahrestag der Befreiung Bremens durch die britische Armee, hielt Heinz-Gerd Hofschen einen Vortrag zu ebendiesem Anlass. Fast allen Anwesenden war die Geschichte der Kampfgemeinschaft gegen den Faschismus (die auch in diesem Buch nachzulesen ist) völlig neu und warf ein neues Licht auf jüngere Vergangenheit dieser Stadt.

Nochmals möchten wir uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die diese Ausstellung möglich gemacht haben. Denen, die für Tafeln gespendet haben, die uns Material und Hinweise schickten, die geschrieben und layoutet haben. In Bremen noch einmal ganz besonderer Dank allen unbezahlten Helferinnen und Helfern von der AG Werderfans gegen Diskriminierung, dem Fanprojekt, dem Lidice-Haus, der Stadt Bremen – und natürlich allen Besucherinnen und Besuchern!

Tatort Stadion 2 bei euch?

Nach der Eröffnung in Bremen steht ein Kurzbesuch in Hamburg auf dem Programm, danach geht es voraussichtlich im Juni in Leipzig weiter. Die genauen Tourdaten werden hier auf der Website zu finden sein.
Für Fangruppen, Vereine, Schulen, Unis, Fanprojekte, Museen oder sonstige Interessenten zukünftiger Ausstellungsorte haben wir einige Infos zusammengestellt. Schickt eine Mail an ausstellungg[a]aktive-fans.de, wenn ihr mehr wissen wollt.

Fußball ist politisch

Fußball ist politisch: Tatort Stadion 2 in Bremen eröffnet
Im Herzen Bremens, in der Unteren Rathaushalle, fand am gestrigen Donnerstag die feierliche Eröffnung der Ausstellung Tatort Stadion 2 statt. Rund 80 Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um abends mit uns die neue Auflage der Wanderausstellung einzuweihen. Hinzu kamen am Nachmittag noch zahlreiche interessierte Bremen-Touristen, die sich durch das Ausstellungsplakat vom Besuch der Stadtmusikanten ablenken ließen, sowie einige Vertreter der Bremer Polizei, die – vor allem wegen Eröffnungsgast Karoline Linnert – in großer Zahl zur Bewachung abgestellt waren.

Für die über 20 Ausstellungstafeln sowie weitere Schauobjekte inklusive Videomaterial und einer mit Thor-Steinar-Kleidung ausstaffierten Schaufensterpuppe war die Rathaushalle ein perfekter Startpunkt in eine hoffentlich lange Reise durch viele Standorte. „Eine kluge und mutige, eine engagierte Ausstellung“, sah Karoline Linnert, 2. Bürgermeisterin von Bremen, die in Vertretung des Schirmherren, Bürgermeister Jens Böhrnsen, die Eröffnungsrede hielt. Sie betonte die Verdienste der Fans, der Vereine und des DFB im Kampf gegen Diskriminierung im Fußball.

Als Vertreter des SV Werder Bremen war Präsident Klaus-Dieter Fischer gekommen, der die Verdienste seines Vereins ausführlich schilderte. „Dass die Ausstellung hier in Bremen startet, ist für uns selbstverständlich. Für uns ist es ein Muss, das zu zeigen, weil wir uns gemeinsam mit unseren Fans und unserem Fanprojekt gegen Rassismus, gegen Diskriminierung engagieren.“

„Es geht um die Gesellschaft, wenn wir über Fußball reden“
Für BAFF und die Werder-Fans gegen Diskriminierung bedankten sich Annika Hoffmann und Thomas Janßen bei den zahlreichen Unterstützer/innen und Sponsoren, ohne die Tatort Stadion 2 nicht möglich gewesen wäre. In ihrer Rede betonten die beiden die große Wirkung, die die erste Auflage der Ausstellung an ihren vielen Stationen in ganz Deutschland gehabt hatte. „Ich habe die Ausstellung 2003 in Bremen gesehen, da war ich gerade 17 und bin seit einem Jahr etwa zu Werder gegangen“, berichtet Thomas Janßen aus seiner persönlichen Fußballgeschichte. „Ich habe durch die Ausstellung erst richtig verstanden, dass es im Stadion um mehr geht nur um Fußball. Dass das auch ein Ort ist, sich politisch zu engagieren – gegen Diskriminierung.“

Der enge Bezug zwischen Fußball und Politik ist für BAFF von Anfang an entscheidend gewesen. Das Bündnis aktiver Fußballfans hat sich 1993 gegründet, um Themen wie Rassismus und Diskriminierung, aber auch den Kampf für Fanrechte, gegen Kommerzialisierung und Repression, auf die Tagesordnung zu setzen, erklärte Annika Hoffmann. Fußball ist untrennbar mit Politik und den Zuständen der Gesellschaft verknüpft – das ist auch eine zentrale Botschaft der Ausstellung Tatort Stadion 2: „Natürlich geht es um die Gesellschaft, wenn wir über Fußball reden.“

Das weitere Programm
Die Ausstellung Tatort Stadion 2 wird noch bis zum 29. April in der Unteren Rathaushalle von Bremen zu sehen sein. Sie ist täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet (bei Spielen des SV Werder schließt die Ausstellung 1½ Stunden vor Anpfiff). Vormittags sind auch Führungen für Schulklassen nach Vereinbarung möglich. Anfragen bitte an ausstellung[a]aktive-fans.de

Zwei Veranstaltungen stehen in Bremen auf dem Programm, die ebenfalls in den Ausstellungsräumen stattfinden:

Montag, 19. April, 19 Uhr:
„Antisemitismus beim Fußball“. Diskussionsveranstaltung mit Alex Feuerherdt

Montag, 26. April, 19 Uhr:
„Vor 65 Jahren: Wie Bremen befreit wurde und wie es weiterging“. Vortrag von Heinz-Gerd Hofschen, Abteilungsleiter für Stadtgeschichte am Focke-Museum – Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Nach dem Standort Bremen zieht Tatort Stadion 2 weiter. Über Anfragen für zukünftige Ausstellungsorte freuen wir uns.

Eröffnung

Am Donnerstag ist es so weit …
Tatort Stadion 2 wird in Bremen eröffnet. Wir freuen uns auf viele Premierenbesucherinnen und -besucher und sind gespannt auf erste Reaktionen. Erste visuelle Eindrücke von der Ausstellung könnt ihr in unserer Rubrik Material sammeln, die Bilder dürfen gerne für Berichterstattung und Werbung verwendet werden.

Hier unsere Pressemitteilung zur Eröffnung:
Am Donnerstag, den 15. April, findet um 19:00 Uhr in der Unteren Rathaushalle die feierliche Eröffnung der Wanderausstellung Tatort Stadion 2 – Fußball und Diskriminierung statt, zu der wir Sie alle herzlich einladen. Die Ausstellung wird bis zum 29. April täglich von 12 bis 19 Uhr zu sehen sein; sie wurde vom Bündnis aktiver Fußballfans (BAFF) erstellt und wird in Bremen von der Arbeitsgruppe Werderfans gegen Diskriminierung ausgerichtet.
Tatort Stadion 2 feiert in Bremen Premiere. Die Vorläuferin der Ausstellung wurde zwischen 2001 und 2006 an fast zweihundert Orten gezeigt. Sie leistete Pionierarbeit bei der öffentlichen Thematisierung von Diskriminierung im Fußball und sorgte für Wirbel, weil sie die unrühmliche Rolle des damaligen DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder beleuchtete. Während des Gastspiels in Bremen im April 2003 wurde eine Schautafel über den rechtsradikalen Hintergrund der Bremer Hooliganband Kategorie C von Mitgliedern der Bremer Hooliganszene gestohlen.
Seit der ersten Tatort-Stadion-Ausstellung hat sich viel getan. Diskriminierung wird von vielen Vereinen und Fans, so auch beim SV Werder, mittlerweile endlich als Problem wahrgenommen und angegangen. Dennoch werden in deutschen Stadien nach wie vor allwöchentlich Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe beschimpft, antisemitische und antiziganistische Gesänge angestimmt oder Homosexuelle verunglimpft. Frauen haben es im „Männersport“ Fußball immer noch schwer, akzeptiert zu werden.
Die komplett überarbeitete Ausstellung Tatort Stadion 2 will informieren – sowohl über alltägliche Diskriminierung und Neonazi-Aktivitäten als auch darüber, was Fans dagegen tun.
Während die Ausstellung nachmittags für alle Besucherinnen und Besucher offen steht, werden vormittags Führungen für Schulklassen angeboten. Außerdem finden neben der feierlichen Eröffnung zwei weitere Abendveranstaltungen in der Unteren Rathaushalle statt, zu denen wir herzlich einladen:

Donnerstag, 15. April, 19 Uhr:
Feierliche Eröffnung mit Karoline Linnert (Bürgermeisterin und Senatorin für Finanzen), Klaus-Dieter Fischer (Präsident des SV Werder), Annika Hoffmann (Bündnis aktiver Fußballfans) und Thomas Janßen (Werder-Fans gegen Diskriminierung)

Montag, 19. April, 19 Uhr:
Diskussionsveranstaltung „Antisemitismus beim Fußball“, moderiert von Alex Feuerherdt

Montag, 26. April, 19 Uhr:
„Vor 65 Jahren: Wie Bremen befreit wurde und wie es weiterging“: Vortrag von Heinz-Gerd Hofschen, Abteilungsleiter für Stadtgeschichte am Focke-Museum

Öffnungszeiten der Ausstellung: 15. bis 29. April 2010, täglich 12 bis 19 Uhr (bei Spielen des SV Werder schließt die Ausstellung 1½ Stunden vor Anpfiff).

Premiere der Wanderausstellung in Bremen

Erste Station vom 15. bis 29. April in der Unteren Rathaushalle Bremen

2001 wurde die Ausstellung Tatort Stadion vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) entwickelt und seitdem an fast zweihundert Orten gezeigt. Die Ausstellung leistete Pionierarbeit, indem sie Diskriminierung beim Fußball thematisierte.

Seitdem hat sich viel getan. Diskriminierung wird von vielen Vereinen und Fans, so auch beim SV Werder, mittlerweile als Problem wahrgenommen und angegangen. Dennoch werden in deutschen Stadien nach wie vor allwöchentlich AusländerInnen beschimpft, antisemitische und antiziganistische Gesänge angestimmt oder Homosexuelle verunglimpft. Frauen haben es im Männersport Fußball weiterhin schwer, akzeptiert zu werden.

Die komplett überarbeitete Ausstellung Tatort Stadion 2 will informieren – sowohl über alltägliche Diskriminierung und Aktivitäten von Neonazis als auch darüber, was Fans dagegen tun.

Premiere feiert die neue Ausstellung in Bremen – vom 15. bis 29. April in der Unteren Rathaushalle, wo sie von den Werderfans gegen Diskriminierung ausgerichtet wird. Während nachmittags alle herzlich willkommen sind, finden vormittags Führungen für Schulklassen statt. Außerdem gibt es drei Abendveranstaltungen, zu denen wir herzlich einladen.

Öffnungszeiten: 15. bis 29. April, täglich 12 bis 19 Uhr (bei Spielen des SV Werder schließt die Ausstellung 1 ½ Stunden vor Anpfiff).

Kontakt für Nachfragen und bei Interesse an Führungen für Schulklassen : ausstellung (at) aktive-fans.de

Veranstaltungen:
Donnerstag, 15. April, 19 Uhr:
Feierliche Eröffnung, u.a. mit Karoline Linnert (Bürgermeisterin und Senatorin für Finanzen) und Klaus-Dieter Fischer (Präsident des SV Werder)

Montag, 19. April, 19 Uhr:
„Antisemitismus beim Fußball“. Diskussionsveranstaltung mit Alex Feuerherdt

Montag, 26. April, 19 Uhr:
„Vor 65 Jahren: Wie Bremen befreit wurde und wie es weiterging“. Vortrag von Heinz-Gerd Hofschen, Abteilungsleiter für Stadtgeschichte am Focke-Museum – Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Hinweis:
Tatort Stadion 2 ist eine Ausstellung gegen Diskriminierung. Die VeranstalterInnen behalten sich daher vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische, homophobe oder andere menschen-verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Spendenaufruf „Tatort Stadion 2“

Update: Wir konnten die Ausstellung mithilfe der Unterstützung zahlreicher Gruppen, Organisationen, Initiativen usw. realisieren. Danke, danke, danke! Die Spendenkasse bleibt jedoch nach wie vor offen: Für zukünftige Ausstellungsorte, Transport-, Lager-, Versicherungskosten, Werbung, Veranstaltungen und „Unvorhergesehenes“ freuen wir uns weiterhin über jede finanzielle Unterstützung. Gleiches gilt für interessantes Bild- und Videomaterial sowie Exponate zum Thema.

++++ Spenden ++++
Da bis heute regelmäßig Anfragen zur Anmietung der Ausstellung kommen, wir aber dachten, dass die Ausstellung in vielerlei Punkten inhaltlich überholt ist und optisch ebenfalls modernisiert werden müsste, haben wir uns vor einiger Zeit entschlossen, eine komplett überarbeitete Version zu erstellen.

Wir möchten dies in möglichst großer Unabhängigkeit tun, d.h. ohne Fördergelder von Vereinen, Verbänden und sonstigen Institutionen, da uns das inhaltlich freier und unvoreingenommen arbeiten lässt.

Wir arbeiten alle ehrenamtlich, nichtsdestotrotz werden einige Tausend Euro Kosten für Layout, Foto- und Filmrechte, Produktion und ähnliches auf uns zu kommen. Wir haben zwar schon einiges an Geld gesammelt, aber bei weitem noch nicht genug.

Und da kommt Ihr ins Spiel:

Wir bitten Fanclubs, Organisationen und Einzelpersonen, jeweils für ungefähr 300 Euro eine der Schautafeln zu stiften. Diese Idee hat bei der ersten Ausstellung schon ganz gut funktioniert und wir hatten mehr als 30 UnterstützerInnen dabei. Alle Spenderinnen und Spender der Ausstellung werden in der Ausstellung natürlich auf einer separaten Tafel mit Logo genannt. Wir freuen uns, wenn auch Ihr dazugehört!

Eine zweite Bitte hätten wir auch noch:
Wenn Ihr irgendwelches Material habt, Fotos, Flyer, Videos, die zur Thematik passen, wären wir dankbar, wenn Ihr uns selbiges zur Verfügung stellen könntet. Es wäre auch nett, wenn Ihr die Bitte um Spenden und Material in Eurer Szene/Euren Veröffentlichungen weiter tragen würdet.

Meldet Euch!
Viele Grüße und Dank im Voraus von
der Tatort-Stadion-Gruppe
ausstellung(at)aktive-fans.de



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