Archiv für Juni 2011

Auf nach Nürnberg

Derzeit ist Tatort Stadion in Nürnberg zu Gast. Die Ausstellung gastiert im eckstein, Haus der Kirche, Burgstraße 1-3 und wird bis zum 5. Juli zu sehen sein. Ausrichter vor Ort ist u.a. der Verein (und Julius-Hirsch-Preisträger) Eichenkreuz Nürnberg.

Das Programm der Eröffnung am 14. Juni: Nach einer Pressekonferenz um 18 Uhr mit Birgitt Glöckl (Deutsche Fußball-Akademie), Peter Reuter (Sportreferent Eichenkreuz Nürnberg) und Annika Hoffmann (BAFF) wird die Ausstellung um 19 Uhr offiziell eröffnet.

Den Eröffnungsvortrag hält our very own Annika Hoffmann zum Thema Sexismus im Fußball. Daneben gibt es eine Vorstellung der Veranstalter und des Rahmenprogramms sowie musikalische Kurzbeilagen und am Ende ist bei Getränken und Imbiss Gelegenheit, die Ausstellung anzuschauen. Tatort Stadion 2 ist in Nürnberg eingebettet in Aktivitäten rund um die Frauenfußball-Weltmeisterschaft und wird von weiteren Veranstaltungen begleitet.

Mitveranstalter sind die Evangelische Jugend Nürnberg, die Fußball-Akademie und ViB (Vereint in Bewegung), ein großes Netzwerk von Sport und sozialen Einrichtungen. Kooperationspartner sind der Ausländerbeauftragte des evang.-luth. Dekanats Nürnberg, ein Bündnis von 8 Sportvereinen rund um Gräfenberg, das NEFF (Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden) und die Initiative Frauen-Fussi-Fest.

Fazit zur Ausstellung in Wolfsburg

Fazit zur Tatort Stadion Ausstellung in Wolfsburg

Leider fällt das Fazit der Organisatoren der Tatort Stadion Ausstellung in Wolfsburg nicht nur positiv aus. Der Grund dafür ist der etwas geringe Besucherzuspruch in den zweieinhalb Wochen, in denen die Ausstellung in Wolfsburg gastierte. Anhand von tausenden Flyern (im Stadion, Schulen etc.), Plakaten, Internetblog, Stadionzeitung, Tageszeitungen wurde viel Werbung betrieben. Auch der Standort (ehemaliges Hallenbad) wirkte nicht nur außergewöhnlich und cool als Location, sondern lag zudem noch sehr zentral. Dennoch fehlte der Durchgangsverkehr. Es gab zwar auch Tage an denen größere Gruppen (aus der Fanszene) die Ausstellung besuchten, ansonsten erschienen über den Tag verteilt meist 10 – 15 Besucher (insgesamt ca. 150 Besucher). Die drei Themenabende (Rechtsextremismus im Fußball, Kinoabend – „Männer wie wir“ und Homophobie im Fußball) wurden leider nicht so angenommen, wie sie es verdient gehabt hätten. Dennoch gestalteten sich die Vorträge und Präsentationen als sehr interessant und endeten immer in einer angeregten Diskussionsrunde zwischen den Besuchern und Referenten. Die Ausstellungsbesucher beendeten ihre Rundgänge meist mit einem positiven Feedback, war also nicht alles umsonst. Nichtsdestotrotz hat die Ausstellung neben viel Arbeit, auch für eine Menge Spaß und Informationsinput gesorgt und zeigt auch, dass es sich lohnt auch für ein kleines Interessiertes Publikum eine solche Veranstaltung zu organisieren. Zum Schluss noch mal recht herzlichen Dank alle Besucher und Besucherinnen, Referenten und Organisatoren.