Servus München, wir sagen Danke!

Wir blicken zurück auf zwei Wochen Tatort Stadion 2 in München und sagen Danke!

Die Löwenfans gegen Rechts waren wunderbare Gastgeber_innen unserer Ausstellung. Ihre monatelangen Vorbereitungen und Mühen wurden belohnt von den vielen Besucher_innen, die sich in entspannter Atmosphäre im Farbenladen informieren konnten und die Gelegenheiten zur Diskussion ausgiebig nutzten.

Besonderen Wert hatten unsere weiß-blauen Freund_innen auf die Themenabende gelegt. Es gab spannende, manchmal auch kontroverse Podiumsdiskussionen, informative Vorträge und Autorengespräche sowie Filmvorführungen. Das Publikum dieser gut besuchten Veranstaltungen war keines, denn jeder Abend wurde durch Fragen oder eigene Beiträge der Anwesenden bereichert. So einen lebhaften Austausch über Themen rund um Fußball und Diskriminierung wünschen wir uns. Besonders in München war auch, dass durch das Angebot von Führungen so viele Schulklassen die Ausstellung besucht und sich so interessiert gezeigt haben. Danke.

Bevor Tatort Stadion 2 weiterzieht nach Babelsberg, haben die Löwenfans gegen Rechts das letzte Wort:

Eine wichtige Ausstellung, die uns hier in München gezeigt hat, dass diese Themen nicht nur interessieren, sondern auch mitgenommen werden. Viele Schulklassen haben die Themen mit in den Unterricht genommen. Durch den regen Besuch der Ausstellung tagsüber und der verschiedenen Abendveranstaltungen wurden die Themen der Ausstellung vertieft. Auch vereinsübergreifend war ein friedliches und austauschfreudiges Miteinander zu spüren.

In München selbst sind Repression und Neonazis Schwerpunktthemen, daher haben wir mit unserem Rahmenprogramm versucht, diese Themen stärker hervorzuheben. Das Rahmenprogramm selbst war für uns hier in München die größte Anstrengung, die uns aber – zumindest was den Besuch der Veranstaltungen angeht – auch gelungen zu sein scheint.

Wir danken BAFF für die hervorragende Ausstellung. Und wir danken all unseren Unterstützern sowie dem DFB für den Julius Hirsch-Preis, denn ohne die finanzielle, sowie tatkräftige Hilfe durch unsere Unterstützer hätten wir das alles nicht stemmen können. Prima, dass diese Bündnisse in München so gut funktionieren, ein Zeichen, dass sich ehrenamtliches Arbeiten lohnt!