München startet nochmal durch

Viele Besucher_innen, Führungen für Schulklassen und andere Gruppen, tolle Veranstaltungen mit intensiven Diskussionen und einmal sogar mit Gesang – es war schon einiges los bei der Münchner Station von Tatort Stadion 2.

In ihrer zweiten Woche starten die lokalen Veranstalter_innen von den Löwenfans gegen Rechts mit ihren Partnerorganisationen noch einmal richtig durch. Jeden Abend eine Veranstaltung, allesamt interessant. Die Woche beginnt mit zwei Podiumsdiskussionen.

Am heutigen Montag heißt das Thema „Sport und Unterwanderung von Rechts“. Dr. Rainer Koch (Präsident des BFV), Ronny Blaschke (Journalist), Hermann Brem (Die Grünen) und Ulla Hoppen (Löwen gegen Rechts) diskutieren die Strategien von Neonazis und wie Engagement dagegen aussehen kann und soll. Moderiert wird die Runde von Thies Marsen (Journalist).

„Bürgerrechte auch für Fußballfans?“ ist die Frage, die am Dienstag sicherlich lebhaft diskutiert werden wird, und zwar von Marco Noli (Rechtsanwalt), Günter Krause (Fanprojekt München), Prof. Dr. Thomas Feltes (Ruhr-Universität Bochum, wissenschaftl. Beirat für Fanangelegenheiten der DFL) sowie einem Polizeivertreter. Der Journalist Christoph Ruf moderiert den Abend.

Bevor am Freitag das Abschlussfest im Hansa39 gefeiert wird, geht der Blick in zwei weiteren Veranstaltungen zurück auf die Geschichte des Münchner Fußballs.

Anton Löffelmeier („Die Löwen unterm Hakenkreuz“) und Dietrich Schulze-Marmeling („Der FC Bayern und seine Juden“) lesen aus ihren Büchern und stellen sich der Diskussion. Titel dieses Mittwochabends: „Der TSV 1860 und der FC Bayern in der NS-Zeit“.

Diskutiert werden darf auch am Donnerstag anlässlich der Vorführung von „Kick it like Kurt“, einem Film über Kurt Landauer, der als Jude von den Nazis verfolgt wurde und als langähriger Präsident für die Entwicklung des FC Bayern maßgeblich verantwortlich war. Die Regisseurin Nadine Filler und Protagonisten des Films freuen sich auf das Gespräch.

Alle Themenabende finden im Farbenladen beim Feierwerk statt und beginnen um 19h. Weitere Informationen gibt es hier und hier.

Video von der Eröffnung in München

Tatort Stadion 2 ist erfolgreich in München gestartet. 150 Besucher_innen nutzten die Gelegenheit, um bei der Eröffnungsveranstaltung einen ersten Blick auf die Ausstellung zu werfen. In verschiedenen Redebeiträgen und Grußworten wurde betont, wie wichtig das Engagement gegen Diskriminierung im Fußball ist. Dazu gab es in lockerer Atmosphäre Snacks und Musik. Eindrücke von der Eröffnung haben die Löwenfans gegen Rechts in einem sehenswerten Video gesammelt.

Am heutigen Dienstag findet der erste Themenabend statt. Der Journalist Michael Weiss informiert über „Versteckspiele“ – Sport und Unterwanderung von Rechts. Los geht es um 19 Uhr im Farbenladen. Mehr Informationen zu dieser und den weiteren Veranstaltungen gibt es hier und hier. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Volles Programm in München

Tatort Stadion 2 zieht weiter, und zwar nach München. Dort ist die Ausstellung vom 10. bis 23. Juli im Farbenladen beim Feierwerk (Hansastraße 31) jeweils zwischen 15 Uhr und 20 Uhr zu sehen. Örtliche Veranstalter sind die Löwenfans gegen Rechts: Julius-Hirsch-Preisträger, langjährige BAFF-Mitglieder und Unterstützer unserer Ausstellung. Alle wichtigen Informationen zur Münchner Station sind auf der Seite der Löwenfans gegen Rechts sowie im Programmflyer zu finden.

Die Weiß-Blauen haben ein großartiges und sehr umfangreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Los geht es mit der Eröffnung am Sonntag, den 10. Juli um 15 Uhr. Neben feierlichen Worten und der Möglichkeit, einen ersten Blick auf die Ausstellung zu werfen, gibt es Musik von „Bernswana“.

Dies sind die weiteren Themenabende:

Dienstag, 12. Juli 2011, 19.00 Uhr, Farbenladen:
„Versteckspiele“ – Themenabend Sport und Unterwanderung von Rechts
Mit Michael Weiss (Journalist)
Bis in die 1990er Jahre hinein traten extrem rechte Fans offen mit (Neo-) Nazi-Symbolik in den Stadien auf. Dann gab es mehrere Verbotswellen gegen neonazistische Parteien oder Organisationen. Seitdem fand bei rechten Gruppierungen eine Veränderung der Taktik statt. Nazistische Symbole und Inhalte werden nun vielfach über verschlüsselte Zeichen und Codes nach außen getragen. Das Versteckspiel ist kaum mehr zu durchschauen.

Donnerstag, 14. Juli 2011, 19.00 Uhr, Farbenladen:
„Die besten Frauen der Welt“ – Filmvorführung und Gespräch
Mit Britta Becker (Regisseurin)
Britta Becker begleitet die Deutsche Fußballnationalmannschaftder Frauen auf ihrem Weg zum Titelgewinn 2007. Von den Trainingslagern im Juni 2007 bis zur Siegesfeier auf dem Frankfurter Römer schaut sie den Spielerinnen über die Schulter. Sie begleitet die Mannschaft bei den Freizeitaktivitäten und führt persönliche Gespräche mit den Spielerinnen. In diesen Interviewsequenzen erzählen die Spielerinnen über ihr Leben als Fußballerinnen und liefern dabei Hintergründe zum Frauenfußball.

Freitag, 15. Juli 2011, 19.00 Uhr, Farbenladen:
„Queerpass“ – Themenabend: Homosexuellenfeindlichkeit
Mit „Queerpass Bayern“ (Fanclub des FC Bayern) und Musik von den „Philhomonikern“ (Schwuler Chor München e.V.
„Du schwule Sau!“ ist jede Woche auf allen Fußballplätzen nicht zu überhören. Gemeint sind Schiedsrichter, gegnerische Spieler und die Fans des jeweils anderen Vereins. „Schwul“ gilt in dieser Welt als ein Schimpfwort. Erst seit einigen Jahren treten schwul-lesbische Fanclubs für die Rechte homosexueller und transidenter Menschen ein. Viele von ihnen haben sich in der Vereinigung „Queer Football Fanclubs“ (QFF) zusammengeschlossen und so europaweit vernetzt.

Montag, 18. Juli 2011, 19.00 Uhr, Farbenladen:
Podiumsdiskussion „Sport und Unterwanderung von Rechts“
Mit Dr. Rainer Koch (Präsident des BFV), Ronny Blaschke (Journalist), Hermann Brem (Die Grünen), Ulla Hoppen (Löwen gegen Rechts). Moderation: Thies Marsen (Journalist)
Neonazis zeigen sich nur noch selten offen im Stadion. Ihre Strategien zur Unterwanderung von Sportvereinen sind subtiler geworden. Durch verschlüsselte Codes auf Kleidung und Fanutensilien sind sie für einen Großteil der Stadienbesucher und die Verantwortlichen nicht ohne weiteres zu erkennen, aber nach wie vor präsent. Bei den Heimspielen des TSV 1860 München in der Arena versuchte zuletzt sogar ein stetig wachsender rechter Block, die Nordkurve stimmgewaltig zu dominieren. Wie weit das Engagement gegen Neo-Nazis im Fußball gehen soll, ist unter Vereinen, Fans, Ordnungskräften und der Polizei jedoch umstritten.

Dienstag, 19. Juli 2011, 19.00 Uhr, Farbenladen:
Podiumsdiskussion „Bürgerrechte auch für Fussballfans?“
Mit Marco Noli (Rechtsanwalt), Günter Krause (Fanprojekt München), Prof. Dr. Thomas Feltes (Ruhr-Universität Bochum, wissenschaftl. Beirat für Fanangelegenheiten der DFL), N.N. (Polizeivertreter). Moderation: Christoph Ruf (Journalist)
Heute geht es um die Sorgen und Nöte der Fans im besonderen Focus der Behörden: Einträge in die Datei „Gewalttäter Sport“ führen zu Stadion- und Ausreiseverboten, die Videoüberwachung wird perfektioniert und umstrittene Einsätze von Sondereinheiten der Polizei lassen den Ruf nach einer Kennzeichnungspflicht der Beamten und der Schaffung unabhängiger Ermittlungsorgane laut werden.

Mittwoch, 20. Juli 2011, 19.00 Uhr, Farbenladen:
Lesung und Diskussion „Der TSV 1860 und der FC Bayern in der NS-Zeit“
Mit Anton Löffelmeier (Historiker, Stadtarchiv München, „Die Löwen unterm Hakenkreuz“), Dietrich Schulze-Marmeling (Autor, Altenberge, „Der FC Bayern und seine Juden“). Moderation: Sylvia Schlund (Kreisjugendring München)
Schon bald nach der Machtübernahme im März 1933 begannen die Nationalsozialisten mit der Zerschlagung der Strukturen im deutschen Sport. Jüdische, kommunistische, sozialistische und wenige Jahre später auch konfessionelle Vereine und Verbände wurden verboten. Die übrigen Vereine wurden gleichgeschaltet, jüdische Mitglieder ausgeschlossen oder hinaus gedrängt. Gleichwohl blieben den Vereinen Handlungsspielräume. Die beiden großen Münchner Fußballvereine gingen in unterschiedlicher Weise damit um.

Donnerstag, 21. Juli 2011, 19.00 Uhr, Farbenladen:
Filmvorführung und Gespräch „Kick it like Kurt“
Mit Nadine Filler (Regisseurin) und Protagonisten
Der Jude Kurt Landauer (1886-1961) war lange Jahre Präsident des FC Bayern München. Unter seiner Führung entwickelt sich der Verein zu einem modernen und erfolgreichen Fußballclub. Am 22. März 1933 tritt er auf Druck der Nationalsozialisten „freiwillig“ von seinem Amt zurück, kann aber bei den Bayern weiterhin im Hintergrund wirken. Im Mai 1939 emigriert er in die Schweiz. Auf diese Weise überlebt er, vier seiner fünf Geschwister werden jedoch von den Nazis umgebracht. Nach Kriegsende kehrt er nach München zurück, übernimmt erneut den Vereinsvorsitz und legt die Grundlagen für den Neuaufbau.

Das Abschlussfest findet am 22. Juli im Hansa39 im Feierwerk statt. Die „Vorstadtkönige“ und „KuA“ spielen Musik.

Auf nach Nürnberg

Derzeit ist Tatort Stadion in Nürnberg zu Gast. Die Ausstellung gastiert im eckstein, Haus der Kirche, Burgstraße 1-3 und wird bis zum 5. Juli zu sehen sein. Ausrichter vor Ort ist u.a. der Verein (und Julius-Hirsch-Preisträger) Eichenkreuz Nürnberg.

Das Programm der Eröffnung am 14. Juni: Nach einer Pressekonferenz um 18 Uhr mit Birgitt Glöckl (Deutsche Fußball-Akademie), Peter Reuter (Sportreferent Eichenkreuz Nürnberg) und Annika Hoffmann (BAFF) wird die Ausstellung um 19 Uhr offiziell eröffnet.

Den Eröffnungsvortrag hält our very own Annika Hoffmann zum Thema Sexismus im Fußball. Daneben gibt es eine Vorstellung der Veranstalter und des Rahmenprogramms sowie musikalische Kurzbeilagen und am Ende ist bei Getränken und Imbiss Gelegenheit, die Ausstellung anzuschauen. Tatort Stadion 2 ist in Nürnberg eingebettet in Aktivitäten rund um die Frauenfußball-Weltmeisterschaft und wird von weiteren Veranstaltungen begleitet.

Mitveranstalter sind die Evangelische Jugend Nürnberg, die Fußball-Akademie und ViB (Vereint in Bewegung), ein großes Netzwerk von Sport und sozialen Einrichtungen. Kooperationspartner sind der Ausländerbeauftragte des evang.-luth. Dekanats Nürnberg, ein Bündnis von 8 Sportvereinen rund um Gräfenberg, das NEFF (Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden) und die Initiative Frauen-Fussi-Fest.

Fazit zur Ausstellung in Wolfsburg

Fazit zur Tatort Stadion Ausstellung in Wolfsburg

Leider fällt das Fazit der Organisatoren der Tatort Stadion Ausstellung in Wolfsburg nicht nur positiv aus. Der Grund dafür ist der etwas geringe Besucherzuspruch in den zweieinhalb Wochen, in denen die Ausstellung in Wolfsburg gastierte. Anhand von tausenden Flyern (im Stadion, Schulen etc.), Plakaten, Internetblog, Stadionzeitung, Tageszeitungen wurde viel Werbung betrieben. Auch der Standort (ehemaliges Hallenbad) wirkte nicht nur außergewöhnlich und cool als Location, sondern lag zudem noch sehr zentral. Dennoch fehlte der Durchgangsverkehr. Es gab zwar auch Tage an denen größere Gruppen (aus der Fanszene) die Ausstellung besuchten, ansonsten erschienen über den Tag verteilt meist 10 – 15 Besucher (insgesamt ca. 150 Besucher). Die drei Themenabende (Rechtsextremismus im Fußball, Kinoabend – „Männer wie wir“ und Homophobie im Fußball) wurden leider nicht so angenommen, wie sie es verdient gehabt hätten. Dennoch gestalteten sich die Vorträge und Präsentationen als sehr interessant und endeten immer in einer angeregten Diskussionsrunde zwischen den Besuchern und Referenten. Die Ausstellungsbesucher beendeten ihre Rundgänge meist mit einem positiven Feedback, war also nicht alles umsonst. Nichtsdestotrotz hat die Ausstellung neben viel Arbeit, auch für eine Menge Spaß und Informationsinput gesorgt und zeigt auch, dass es sich lohnt auch für ein kleines Interessiertes Publikum eine solche Veranstaltung zu organisieren. Zum Schluss noch mal recht herzlichen Dank alle Besucher und Besucherinnen, Referenten und Organisatoren.

Zeitungsberichte und Video aus Wolfsburg

Im folgenden verweisen wir auf zwei Zeitungsartikel zur Ausstellung in Wolfsburg. Die beiden Artikel sind hier und hier zu finden.

Des Weiteren gibt es hier ein kurzes Video, welches Werbung für die Ausstellung im Hallenbad macht. Eine gelungene Präsentation finden wir.

Veranstaltungen bei Tatort Stadion 2 in Wolfsburg

Auf folgende Veranstaltungen wollen wir in Wolfsburg hinweisen.

26.05.2011 – 20.30 Uhr
KinoAbend „Männer wie wir“ (Komödie / 2004)

Die Geschichte erzählt über einen Torwart, welcher ein schwules
Fußballteam zusammenstellt, um gegen sein Ex-Team zu spielen,
welches ihn aus Homophobie gefeuert hat. Diese Komödie zeigt
auf eine sehr humorvolle Art die Facetten der Diskriminierung
Homosexueller im Fußball. Durch Wortwitz und Situationskomik
wird hier mit den gängigen Klischees gespielt.

Fr, 27.5.11 18 bis 21:30 Uhr Landesstiftung
Hallenbad Wolfsburg
Gegnerinnen-Aufklärung (Wolfsburg)
Gender Kicks 2011 auf Tour

Mit:
Ana Montenegro (ehm. mexikanische Nationalspielerin), Prof. Dr. Gunter Pilz (DFB-Berater zum Thema Anti-Diskriminierung), Mayerli Vargas (Street Soccer Mexiko), Ralf Kellermann (Trainer der Wölfinnen, VfL Wolfsburg), Barbara Unmüßig (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung)
Moderation:
Nicole Selmer (Fußball-Reporterin der Mädchenmannschaft und Expertin zu Frauen als Fußballfans, Autorin von „Gender Kicks“ und „Wachting the Boys Play“)
Ablauf:
18.00 Film Die schönste Nebensache der Welt
Regie: Tanja Bubbel, Dokumentarfilm, Deutschland 2009, 56 Minuten
19.00 Pause
19.15 Gesprächsrunde

30.05.2011 – 19.00 Uhr
„Ich hab nix gegen Schwule.“– Homophobie im Fußball -

Laut Schätzungen sind rund 10% der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland lesbisch oder schwul. Dennoch scheint diese Tatsache noch nicht in der gesellschaftlichen Normalität angekommen zu sein und erst recht nicht im Fußball. Während es in Politik und TV inzwischen akzeptiert wird, dass sich die Prominenten offen zu ihrer Sexualität bekennen, ist dies im „Männersport“ Fußball schwer akzeptabel. Dies gilt nicht nur für Spieler, sondern auch für Fans. An diesem Abend möchten wir mit Gästen und dem Publikum die Probleme und Vorurteile gegenüber Homosexuellen im Fußball näher beleuchten.

Düsseldorf blickt zurück – viele Führungen durch die Ausstellung

Die Station von Tatort Stadion in Düsseldorf war ein voller Erfolg! Zu den einzelnen Abendveranstaltungen im bunt gemischten Rahmenprogramm kamen rund 300 Teilnehmende. Besonders gut besucht war die Diskussionsrunde mit Ultras, Landes- und Bundespolizei, den Fanbeauftragten und dem Fanprojekt mit achtzig Menschen Das 11 Freunde berichtete.
Den von PULS, einem Jugendzentrum für Lesben, Schwule, Bi-/Trans*sexuelle & Friends, organisierten Aktionsabend gegen Homophobie besuchten gut 60 Leute. Tanja Walther Ahrens las aus ihrem neuen Buch „Seitenwechsel“ und anschließend haben die Jugendlichen vom PULS ein neues Poster vorgestellt (hier ansehen: Plakat PULS). Beim Fotoshooting im Paul-Janes-Stadion ließen sich zwei schwule Jungs und zwei lesbische Mädels aus dem PULS in Fortuna Utensilien ablichten. Das Plakat wird nun beispielsweise an Sportvereine verteilt. Es soll im Fußball und in anderen Sportarten etwas an der Einstellung zu Diskriminierung und Homosexualität ändern.
Insgesamt gab es 16 organisierte Führungen für Schulen, die DGB Jugend, die Evangelische Jugend, eine VHS-Frauengruppe, den Arbeitskreis Fanarbeit von Fortuna, den U18 Club des Fanprojekts und den Supporters Club Düsseldorf. Besonders freut uns außerdem, dass viele Menschen, die nicht aus dem Fußball-Zusammenhang kommen, Tatort Stadion angeschaut haben, insgesamt weit über 1.000 Personen.

Eröffnungsgala in Wolfsburg

Im großen Schwimmerbecken des ehemaligen Hallenbades (Kultur am Schachtweg) wurde am Montag die Station von Tatort Stadion 2 in Wolfsburg eröffnet. Mit der Vorstellung der VeranstalterInnen und des Programms wurden die kommenden zweieinhalb Wochen eingeleitet. Nach Grußworten bei Sekt und Schnittchen gab es die Möglichkeit einen ersten Rundgang durch die Ausstellung zu machen.
Geöffnet ist täglich von 15 bis 19 Uhr. Ausrichter vor Ort ist das Fanprojekt Wolfsburg. Im Rahmenprogramm gibt es z.B. Veranstaltungen zu Rechtsextremismus im Fußball, den Film „Männer wie wir“ und einen Abend zum Thema „Ich hab nix gegen Schwule.“- Homophobie im Fußball Mehr im Blog zur Station in Wolfsburg.

Video zu Tatort Stadion

Einen schönen Eindruck von Tatort Stadion 2 kann man bei Youpod gewinnen. Das Düsseldorfer Jugendportal hat von der Ausstellungseröffnung am Montag ein Video gedreht. Zu sehen gibt es Bilder aus der Ausstellung und von der Eröffnung. Zu hören sind Ausschnitte aus den Eröffnungsreden. Für alle, die (nicht nur von der Düsseldorfer Station) einen Eindruck gewinnen wollen. Das Video findet ihr hier rechts neben dem Artikel in der Medienspalte.
Weitere Berichte über Tatort Stadion in Düsseldorf gibt es hier.